geschlechtersensible Rechtsextremismusprävention

Rassismus, Nationalismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind nach wie vor ein starkes Problem in unserer Gesellschaft. Brennende Asylbewerber*innenunterkünfte, Proteste gegen neue Rahmenlehrpläne zur Sexualerziehung und tätliche Angriffe auf vermeintlich Fremde zeigen nur allzu deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Warum aber stimmen Menschen rechten Aussagen zu? Wie lässt sich damit umgehen oder dem vorbeugen?
Trotz zahlreicher Angebote zur Rechtsextremismusprävention und Organisationen, die kompetent dabei unterstützen, wird die Kategorie Gender hierbei oft vernachlässigt. Gerade hieran krankt die Arbeit. Die Motive, welche zu rechtem Engagement führen, sind vielfach eng verflochten mit der eigenen Geschlechtsidentität. Entsprechend kann präventive Arbeit in diesem Bereich nicht für Jungen* und Mädchen*, für Männer* und Frauen* gleich angelegt sein. Haufig fehlt es jedoch bei Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen und Eltern an entsprechendem Wissen und Ideen zum geschlechtersensiblen Umgang mit dem Thema. Genau dort setzen wir an. Wir unterstützen Multiplikator*innen durch Wissen über die Verbindung von Gender und rechtem Weltbild, durch Denkansätze und Vorschläge, wie eine geschlechterreflektierte Arbeit dazu aussehen kann. Dazu bieten wir Vorträge und Workshops an.
Konzeption Rechtsex